Ausbildung:
Der Zweck des Gebrauchs- und Sporthundevereins (GSV) ist die Förderung des Hundesports, des sportlichen Kameradschaft, einer einheitlichen Ausbildung von Hundersportlern und Hunden ohne Rücksicht auf Rasse und Abstammung. Neben der Gesundheit durch den Hundesport, ist auch die Beziehung zwischen Mensch und Hund von großer Bedeutung.
Diese Beziehung fängt schon mit dem Kauf eines Welpen an. Hierzu bietet der Verein Welpenspielstunden an. Dort wird das soziale Verhalten und natürlich erste Kommandos eingeübt. Wir arbeiten ausschließlich über Futter und den Spieltrieb.

Welpenschule von 10 Wochen bis ca. 6 Monaten
Eine weitere Ausbildung ist die Begleithundeprüfung (BH) mit Verkehrsteil. Hier wird der Hund in der Leinenführigkeit, Freifolge, Sitzübung, Platzübung usw. ausgebildet. Auch im Verkehrsteil muss der Hund sich gegenüber Menschen, Radfahrern, Joggern, Autos usw. beweisen. Diese Ausbildung wird jedem Hundebesitzer empfohlen.

Bei der Fährtenprüfung (FH1 und FH2) wird der Hund speziell im Fährtensuchen eingesetzt. Dies ist eine langwierige Ausbildung die mit viel Fleiß geübt werden muss. Aber die Nasenarbeit bringt jeder Hund mit, dadurch kann sie von jeder Rasse durchgeführt werden. Alle Fährten werden von fremden Personen gelegt. Eine FH1 beträgt mindestens 1200 Schritte, 7 Schenkel und 6 Winkel, sowie 4 Gegenstände die der Hund an einer 10 Meter langen Leine finden und verweißen muss. Die Fährte darf erst nach 180 Minuten gesucht werden.

Die Vielseitigkeitsprüfung (VPG) ist in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt. VPG1, VPG2 und VPG3. Jede Stufe beginnt mit der Fährtenarbeit die von 1-3 unterschiedlich lang ist.

Höchstleistungen in der Unterordnung erfordern neben dem Ausführen der Hörzeichen Sitz, Platz und Steh sowie das Apportieren vor allem Harmonie beim gehen bei Fuß. Auch hier werden die Anforderungen VPG1, VPG2 und VPG3 stets größer. Der Hund muss das Apportierholz auch über eine 1 Meter hohe Hürde sowie über eine fast 2 Meter hohe Schrägwand zurückbringen.

Im Schutzdienst wird oft vermutet das der Hund aggresiv gemacht wird, dies trifft jedoch nicht zu. In der Ausbildung trägt ein Schutzdiensthelfer diesen sogenannten Beißarm und der Hund sieht ihn als Spielzeug an. Ebenso werden Verstecke aufgebaut, die durchsucht werden bis eine Person (Helfer) angetroffen wird. Der Hund muss den Helfer stellen und verbellen. Bei einem Fluchtversuch beißt der Hund den Helfer in den Beißärmel und versucht ihn dabei zu hindern. Auf Kommando des Führers hat der Hund abzulassen. Hierbei ist sehr viel Gehorsam gefragt. Auch hier sind die Anforderungen von Stufe zu Stufe höher.
